Illusion2019-01-16T11:16:52+00:00
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ILLUSION

ein Film von Roland Reber und Mira Gittner
Deutschland 2013, Drama, 93 min, FSK 16

  •  „Es ist als hätten David Lynch und Helge Schneider zusammengearbeitet.“ (Süddeutsche Zeitung)
  • „Mal entlarvend komisch, dann sinnlich erotisch! Traumwandlerischer Seelenstriptease!“ (Deadline Filmmagazin)
  • „Hocherotisches Ensemble-Drama.“ (kino.de)

seit 29.08.2014 auf DVD & Blu-ray erhältlich
Deutschlandpremiere: Hofer Filmtage 2013
Kinostart: 23.01.2014

Mit Carolina Hoffmann, Antje Nikola Mönning, Wolfgang Seidenberg, Marina Anna Eich,
Andreas Pegler, Christoph Baumann, Ute Meisenheimer, Claire Plaut, Thomas Kollhoff
Bildgestaltung: Mira Gittner (Kamera und Schnitt), Steffen Neder (Kamera und Licht)
Musik und Regieassistenz: Antje Nikola Mönning.
Ausführende Produzentin & Herstellungsleitung: Marina Anna Eich
Produzenten: Patricia Koch, Roland Reber, Antje Nikola Mönning.
Buch & Regie: Roland Reber
Produktion, Verleih & Vertrieb: wtp international GmbH

„Ein Film über den Menschen und seine Verstecktheit, Verlogenheit und Alltäglichkeit.“ (Roland Reber)

Acht Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können, treffen in einer Bar aufeinander. Für eine Nacht entfliehen sie ihrem in Ritualen erstarrten Alltag und begeben sich auf eine Reise in ihre Gedankenwelt, zu  ihrer ureigensten Lust. Unterdrückte Wünsche, sexuelle Phantasien und Ängste kommen zum Vorschein und längst vergessene Erfahrungen wieder ans Licht. Der Abend nimmt seinen Lauf …

Ein bildgewaltiger Reigen zwischen Realität und Illusion, ein Karussell der Emotionen mit spannenden Wendungen.

Bardame: „Schlimmer als jegliche Sehnsucht, ist,  wenn man keine mehr spürt. Hier bietet sich eine Ausflucht, weil ein Traum einen jeden berührt. Aus dem Eis, unter dem alle Wünsche gefrier’n,brech ich Stücke, weil wir Whisky mit Träumen servier’n. Unsere Bar wird mit alten Geschichten gefüllt, bis das JETZT jede Suche nach Leben erfüllt.“

KOMMENTAR DES REGISSEURS

„Der Film hat drei Ebenen: die Privatebene, die mit sehr ruhiger und stiller Kamera gedreht wurde. Sie zeigt den Menschen in seiner Alltäglichkeit. Dann die Kneipe, die für mich eine metaphysische Ebene ist, sie liegt genau dazwischen. Zwischen der Wirklichkeit und der Illusion. Und dann die Illusion, die in den Köpfen der Menschen stattfindet.“ (Roland Reber)

Nach 24/7 THE PASSION OF LIFE (2005), ENGEL MIT SCHMUTZIGEN FLÜGELN (2009) und DIE WAHRHEIT DER LÜGE (2011), feierte auch ILLUSION (2013) von Regisseur Roland Reber seine Deutschlandpremiere auf den Hofer Filmtagen.

ILLUSION ist wie alle Produktionen der wtp international GmbH ohne Förderung und mit der Kreativität und dem Engagement aller Beteiligten entstanden, mit einem kleinen Team und einer vielfältigen Aufgabenverteilung innerhalb des Ensembles.

Gefilmt mit der ARRI ALEXA kam ILLUSION am 23.01.2014 ins Kino und ist seit 27. Juli 2014 auf BluRay und DVD erhältlich.

„Die besondere Arbeitsweise von wtp international erlaubt es, den kreativen Prozess zu fokussieren.  Ich entwickle das Drehbuch und mache die Schauspielregie am Drehort. Mira Gittner ist für die Bilder und den Schnitt verantwortlich. Auch bei diesem Film habe ich mich bei der Schauspielerführung sehr zurückgehalten, den Schauspielern viel Freiraum gegeben und habe das Ganze dann heimlich, still und im Hintergrund geleitet.“ (Roland Reber)

Das Besondere der wtp international Filmproduktion liegt in der kompromisslosen Hingabe zum Film, die das Team  seit vielen Spielfilmen zusammenschweißt, sowie in der Produktionsweise – Drehbuch, Produktion, Schnitt, Verleih, Vertrieb, DVD-Label, Pressearbeit kommen aus dem selben Haus – und der konsequenten Ablehnung von Produktionsfördergeldern und Senderbeteiligung, um die kreative Freiheit zu wahren. Die bisherigen Filme des Teams, das im Kreativbereich aus dem Regisseur,  Autor und Produzent Roland Reber, der Kamerafrau, Cutterin, Graphik Designerin und Schauspielerin Mira Gittner, der Schauspielerin, Produzentin, Komponistin und Regieassistentin Antje Nikola Mönning,  der Schauspielerin, Produzentin, PR-Managerin und Verleiherin Marina Anna Eich besteht, sowie weitere Organisationstalente umfasst, laufen auf zahlreichen internationalen Festivals und werden im Kino und auf DVD ausgewertet.

VON DER IDEE ZUM FILM

„Die Idee entstand schon vor längerer Zeit, jedoch war noch nicht klar, wie wir den Film machen wollen. Wir haben uns die anderen Filme nochmal ins Gedächtnis gerufen und gesagt, diesmal wollen wir es auf eine andere Produktionsweise machen und auf jeglichen philosophischen Text verzichten; und daraus einen sehr philosophischen Film machen.“ (Roland Reber)

In einem Zeitraum von 3 Monaten (April – Juni 2013), einem kleinen Team, viel Frieren, 200 Dosen Red Bull, wenig Schlaf und viel Engagement aller Beteiligten, wurde der Film im Oktober 2013 fertiggestellt und feierte seine Deutschlandpremiere auf den Hofer Filmtagen bzw. seine Weltpremiere auf dem SITGES International Film Festival, Spanien.

SPEZIELLE ARBEITSWEISE

„Die besondere Arbeitsweise von wtp international erlaubt es, den kreativen Prozess zu fokussieren.  Ich entwickle das Drehbuch und mache die Schauspielregie am Drehort. Mira Gittner ist für die Bilder und den Schnitt verantwortlich. Auch bei diesem Film habe ich mich bei der Schauspielerführung sehr zurückgehalten, den Schauspielern viel Freiraum gegeben und habe das Ganze dann heimlich, still und im Hintergrund geleitet. Eigentlich war die Arbeitsweise wie immer, nur daß der Film diesmal wirklich ein anderer geworden ist.“ (Roland Reber)

Teamwork – wörtlich genommen

Filmemachen als kreatives Abenteuer zu verstehen, ist typisch für Roland Reber und das wtp Team. Ohne Filmförderung, aber mit dem Engagement und der Kreativität eines kleinen Teams, sowie einer vielfältigen Aufgabenverteilung innerhalb des Ensembles entsteht so ein Gesamtkunstwerk, zu dem jeder Beteiligte eine kreative Beziehung hat.

Diese Vorgehensweise lässt viel Raum für spontane Ideen während des Drehs. Zu Beginn der Dreharbeiten lagen nur einige Dialogszenen für den ALLTAG vor. Weitere Szenen wurden von Woche zu Woche geschrieben und erweitert. Es wurde nicht improvisiert. Auf diese Weise, Stück für Stück, entstand der Film, immer mit der Möglichkeit, dass alle Beteiligten ihre Ideen mit einfließen lassen konnten. Die  VISIONEN hingegen entstanden erst am Set und teilweise erst kurz vor Drehbeginn. In einer alten Ziegelei entwickelten die Schauspieler zusammen mit dem Team die konkrete Umsetzung der VISIONEN, was für alle ein sehr spannender Prozess war.

ÜBER DIE MUSIK

Antje Nikola Mönning, die in der Rolle NIKOLA zu sehen ist, war neben Regieassistenz und Produzentin auch erstmals mit eigens komponierten Stücken für die Musik zuständig.

„Ich habe schon gern eigene Musik komponiert, seit ich mit 6 Jahren angefangen habe, klassische Gitarre zu lernen. Als dann klar war, dass wir unbedingt möchten, dass Claire in diesem Film singt, habe ich mir überlegt, was für eine Musik am Besten zu ihrer schönen Chanson Stimme passen würde. Meistens sind  mir die Melodien und Texte für ihre Lieder beim Motorradfahren eingefallen. Danach war es ein Zusammenspiel zwischen Mira und mir: sie hat mir gesagt, was für Musik sie sich zu den einzelnen Bildern bzw Szenen vorstellt, und ich habe versucht, das umzusetzen, oder mir kam eine Idee (wie der Choral „oramuste“), die dann wiederum zu Bildern geführt hat.“ (Antje Nikola Mönning)

 

BESETZUNG

SUSANNE BAUER                                                  Carolina Hoffmann
NIKOLA                                                                    Antje Nikola Mönning
THEO                                                                        Wolfgang Seidenberg
CLAUDIA                                                                  Marina Anna Eich
ULI                                                                            Andreas Pegler
CHRISTIAN SCHLUGER                                       Christoph Baumann
MAJA                                                                        Ute Meisenheimer
BARDAME                                                                Claire Plaut
DIETER                                                                     Thomas Kollhoff
BARMANN 1                                                            Martin Kagerer
BARMANN 2                                                            Marcus B. Holzhauer
MIRA, WILBUR, MÄDCHEN                               als sie selbst
GOTT                                                                        Roland Reber
BAND “Together”                                                  Stephan Schmalholz,  Sabine Mix
HARLEYFAHRER                                                 Axel Hillesheim, Sandra Heindl,Carsten Buhtz
SOCIAL NETWORK                                            Patricia Koch, Steffen Neder, Maximilian Melerski, Lukas
Böttcher, Anton Eder,
Michael Krauss

STAB

Buch und Regie                                                       Roland Reber
Produzenten                                                            Patricia Koch, Antje Nikola Mönning, Roland Reber
Ausführende Produzentin /
Herstellungsleitung                                                Marina Anna Eich
Musik / Regieassistenz                                          Antje Nikola Mönning
Bildgestaltung                                                         Mira Gittner, Steffen Neder
Kamera und Schnitt                                               Mira Gittner
Lichtgestaltung                                                       Steffen Neder
Kameraassistenz / Licht                                        Maximilian Melerski
Kamerabühne                                                         Lukas Böttcher
Produktionsassistenz                                             Anton Eder
Bühnen- und Lichtassistenz                                  Michael Krauss
Produktion│Verleih│Vertrieb                               wtp international GmbH

Produktionsjahr                                                      2013
Drehzeit                                                                   April – Juni 2013
Postproduktion                                                       Juni – September 2013
Drehorte                                                                  Augsburg, München, Landsberg/Lech

Internationale Hofer Filmtage 2013
Sitges International Film Festival, Spanien, 2013
International Film Festival of India, 2013
Chennai International Film Festival, India 2013
Pune International Film Festival, India, 2014
International Split Film Festival of New Film, Kroatien, 2014
International Film Festival Innsbruck, Österreich, 2015

  • „Es ist als hätten David Lynch und Helge Schneider zusammengearbeitet.“ (Süddeutsche Zeitung, kompletter Artikel)
  •  „…Filme von Roland Reber vergisst man nicht. Sie sind besonders… Ein Film, der zeigt, dass es eine Unmenge mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als sich die Filmschulweisheit träumen lässt. (kino-zeit.de; kompletter Artikel)
  •  „Mal entlarvend komisch, dann sinnlich erotisch! Traumwandlerischer Seelenstriptease!“ (Deadline Filmmagazin, kompletter Artikel)
  •  „Ein Rausch für die Sinne!“ (zelluloid.de)
  •  „Filmsprachlich beeindruckt die Inszenierung durch visuelle wie akustische Raffinesse.“ (Filmdienst)                
  • „Hier schlummert der anarchistische Independent-Geist von Helge Schneider, Christoph Schlingensief, Luis Buñuel und Lars von Trier in einer „Eyes Wide Shut“-Kulisse.“ (Blickpunkt:Film)
  •  „Hocherotisches Ensemble-Drama um acht Menschen, die in einer Bar dem Alltag entfliehen und sich ihren sexuellen Fantasien hingeben.“ (kino.de)
  • „Ganz großes Kino! Ein Muss für jeden echten Filmfan.“ (sneakfilm.de kompletter Artikel)
  • „…die große Diskrepanz zwischen dem äußeren und dem  inneren Leben der Figuren wirkt wie ein verblüffendes Fundstück aus der Realität…. ein lohnender kleiner Forschungsausflug.“ (spielfilm.de; kompletter Artikel)
  • „…Hypnotisierende Bilder! Ein unkonventioneller, besonderer Film.“ (Virus Magazin, kompletter Artikel)
  • „„Erwähnenswert ist bei Illusion ebenso die Musik.  Als Mischung zwischen den verschiedensten Stilrichtungen gelingt es Mönning nicht nur die Atmosphäre in der Bar zusätzlich zu unterstreichen, sondern insbesondere den verschiedensten Traumwelten ihre ganz eigene musikalische Untermalung zu verpassen…. Roland Rebers Illusion ist das bisher wohl stärkste Projekt des WTP-Teams, das sich in seinen drei Ebenen ganz unterschiedlich dem Leben seiner Figuren annähert.“ (Cinetastic.de; kompletter Artikel)
  • „Indie-Autorenfilmer Roland Reber („Engel mit schmutzigen Flügeln“) präsentiert erneut eine symbollastige Studie über das Menschsein, die zwischen plumpen Trash- und faszinieren­den Kunstkino-Momenten oszilliert.“ (Cinema)
  • „Früher gab es mehr solcher filmischer Anarchisten in Deutschland – man denke nur an Schlingensief – inzwischen scheint Reber der Einzige zu sein, der übrig ist.“ (Rheinpfalz, 29.10.2013)
  • „Rebers Filme sind unangepasst, unvergleichlich, unkonventionell und  eigenwillig.“ (Landsberger Tagblatt, 24.10.2013)

SZENENFOTOS

MAKING OF FOTOS

ABENDMAHL Sequenz

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Filmausschnitt: FACEBOOK VISION

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INTERVIEWS

INTERVIEW MIT ROLAND REBER (Regisseur / Autor / Produzent)

Wie entstand die Idee zum Film?

Sie entstand schon vor längerer Zeit, jedoch war noch nicht klar, wie wir den Film machen wollen. Wir haben uns die anderen Filme nochmal ins Gedächtnis gerufen und gesagt, diesmal wollen wir es auf eine ganz andere Produktionsweise machen, d.h. mit genauen Schauspielercharakteren anfangen und auf jeglichen philosophischen Text verzichten; und daraus einen sehr philosophischen Film machen.

Was ist für Sie das zentrale Thema des Filmes?

Der Mensch. Der Mensch und seine Verstecktheit, seine Verlogenheit und seine Alltäglichkeit. Das alltägliche Leben. Und dies im Gegensatz zu seinen Phantasien und seinen Gedanken.

Der Film hat drei Ebenen: die Privatebene, die mit sehr ruhiger und stiller Kamera gedreht wurde. Sie zeigt den Menschen in seiner Alltäglichkeit. Dann die Kneipe, die für mich eine metaphysische Ebene ist, sie liegt genau dazwischen. Zwischen der Wirklichkeit und der Illusion. Und dann die Illusion, die in den Köpfen der Menschen stattfindet.

Wie waren die Dreharbeiten?

Die Dreharbeiten waren super und kalt.  Kalt wegen der Temperatur draußen, weil man im Juni nicht mehr eine solche Kälte erwartet und super, weil die Schauspieler ihre ganze Phantasie in der Halle gezeigt haben, aber auch schon in der Kneipe und in den Alltagsszenen.

Für mich waren die Schauspieler, mit denen ich bereits zusammen gearbeitet habe, sichere Posten, aber auch die, die zum ersten Mal dabei waren, sind ganz großartig. Die große Entdeckung des Filmes für mich ist Carolina Hoffmann, die sich sehr gut in das alte Ensemble eingegliedert hat. Sie hat bewiesen, dass sie in diesem Ensemble einen festen Platz haben wird.

Gibt es eine Anekdote vom Dreh?

Es gibt so viele und ich könnte hunderte davon erzählen. Eine z.B. bei der Züchtigung, als Antje wirklich übel wurde, aber nicht durch das Gezeigte im Film, sondern durch die Kälte.

Wie verläuft die Arbeitsweise bzw Regieführung?

Die ist wie immer gewesen. Ich habe mich sehr zurückgehalten, den Schauspielern viel Freiraum gegeben, sie machen lassen, was sie wollten und habe das Ganze dann heimlich, still und im Hintergrund geleitet. Eigentlich wie immer, nur daß der Film diesmal wirklich ein anderer geworden ist.

Gibt es eine Lieblingsszene?

Für mich gibt es keine Lieblingsszene. Der ganze Film ist für mich ein einziges, zusammenhängendes Konglomerat an Szenen, die mir alle sehr sehr gut gefallen, sowohl die ruhigen als auch die lauten.

Wie ist das Drehbuch entstanden?

Zuerst wurden die Alltagsszenen geschrieben, dann die Kneipenszenen. Die Illusionen in der Halle haben die Schauspieler zusammen mit mir und Mira entwickelt, die für den ganzen Film ganz oben hin gehört. Durch ihre Multifunktion hinter der Kamera und am Schnitttisch und durch ihre Art und Weise hat sie den Film sehr groß mitgestaltet.

INTERVIEW MIT CAROLINA HOFFMANN (Rolle: SUSANNE)

Wie waren die Dreharbeiten für Sie?

Die Dreharbeiten waren super! Es war eine sehr angenehme und anregende Atmosphäre am Set und die Art wie Roland Regie führt ist einfach toll. An manchen Tagen, vor allem bei den Visionen, hatten wir keine Ahnung was heute gedreht werden würde und auch in der Bar stand im Drehbuch einfach nur z.B. „Vision Fotographie“ und ich hatte keine Ahnung wie die aussehen würde, aber es hat funktioniert!

Erzählen Sie etwas über Ihre Rolle. Gibt es Parallelen zum eigenen Leben?

Bei Susanne finde ich die Verwandlung, die sie in dem Film macht, sehr spannend, von der grauen Maus in eine lebendige junge Frau. Ja, es gibt Parallelen, z.B. den Weg vom „Kind“ zur Frau, aber ich denke den geht jeder. Ihre Verwandlung kann ich sehr gut nachvollziehen, weil ich die auch gemacht habe und immer noch mache. Ich glaube sie hat etwas geschafft, was den wenigsten Menschen gelingt, sie hat ihre Vergangenheit und sich selbst angenommen und ist mit sich zufrieden und darum kann sie jetzt nichts aus dem Gleichgewicht bringen.

Wie sind Sie zu wtp gekommen?

Das ist eine lustige Geschichte, das Ganze lief nämlich über meine Zahnärztin. Ich war mit der Schauspielschule fertig und da meinte sie, sie kennt da Leute, die in der Filmbranche sind und gab mir die Nummer. Ich dachte mir, versuchen kann man es ja, mehr als Nein sagen können sie ja nicht und vielleicht darf ich ja zusehen oder mal durchs Bild laufen. Jetzt bin ich hier!

Wie waren die Nacktszenen für Sie?

Am Anfang dachte ich: „Nein, das mache ich nicht, so selbstbewusst bin ich nicht!“ Aber es war ein tolles Team und ich habe mich da langsam herangetastet und siehe da, ich habe mich sehr wohl dabei gefühlt und es sind super Aufnahmen geworden.

INTERVIEW MIT ANTJE NIKOLA MÖNNING (Rolle: NIKOLA / Produktion / Musik / Regieassistenz)

Erzählen Sie etwas über Ihre Rolle.

Die Rolle, die ich in „Illusion“ spiele, ist Psychologin.  Sie versteckt sich hinter einer Maske aus aufgeklärten Analytikerfloskeln, ist aber ohne die nötige Portion Alkohol wahrscheinlich die Verklemmteste von Allen.

Gab es Lieblingsszenen?

Neben der Vision „Gott im Alltag“ hat mir auch die Vision meiner Figur sehr gut gefallen. Die habe ich mir ja von Anfang bis Ende selbst ausgedacht.  Ich fand es spannend, dass die größte sexuelle Fantasie einer Psychologin eine Vergewaltigungsorgie mit  Züchtigung ist. Das dürfte sie sich selbst und Anderen gegenüber nur schwer eingestehen, denn unter ihren  Patienten befinden sich  mit Sicherheit auch Gewaltopfer. In Psychologenkreisen ist ja schon lange bekannt, dass die häufigste Masturbationsfantasie von Frauen eine Vergewaltigung ist, nur darf diese Studie nicht veröffentlicht werden.  Aber in unserem Film wollten wir ja die wahren, ungeschminkten Sehnsüchte der Menschen darstellen, deswegen musste diese Szene für mich auch so brutal wie möglich sein.

Was bedeutet die Bar für Sie?

Die Bar… existiert sie überhaupt? Oder ist sie nicht auch Teil einer Traumwelt, in die sich die Protagonisten flüchten, um sich  in einem gesicherten Raum mit ihrem wahren Kern zu konfrontieren? Für mich ist sie ein Tor zu der sich in jedem Menschen befindenden Gedankenwelt. Ein Raum der (Selbst-) erkenntnis, den manche glücklich, manche erschrocken über das, was sie vorgefunden haben, irgendwann wieder verlassen (oder auch nicht). Und ich finde es sehr gut, dass offen bleibt, ob sich dadurch überhaupt  etwas im Alltag verändert.

Sie haben nicht nur die Rolle der Nikola gespielt, sondern auch die Musik zum Film komponiert. Wie entstand die Idee zur Musik?

Ich habe schon gern eigene Musik komponiert, seit ich mit 6 Jahren angefangen habe, klassische Gitarre zu lernen. Als dann klar war, dass wir unbedingt möchten, dass Claire in diesem Film singt, habe ich mir überlegt, was für eine Musik am Besten zu ihrer schönen Chanson Stimme passen würde. Meistens sind  mir die Melodien und Texte für ihre Lieder beim Motorradfahren eingefallen. Danach war es ein Zusammenspiel zwischen Mira und mir: sie hat mir gesagt, was für Musik sie sich zu den einzelnen Bildern bzw Szenen vorstellt, und ich habe versucht, das umzusetzen, oder mir kam eine Idee (wie der Choral „oramuste“), die dann wiederum zu Bildern geführt hat.

INTERVIEW MIT MARINA ANNA EICH (Rolle: CLAUDIA / Produktion / Verleih / Presse)

Erzählen sie etwas über Ihre Rolle.

Meine Figur hat ein „normales“ Leben, wie es sicherlich viele kennen: recht früh einen Mann kennen gelernt, deshalb Studium abgebrochen, früh geheiratet und findet sich nach einer Zeit in ihrem Alltagstrott gefangen. Ist unzufrieden mit sich und ihrem Leben. Die Bar zeigt ihr, was ihre tiefsten Sehnsüchte sind und dass sie eigentlich ein ganz anderes Leben führen möchte.

Was bedeutet die Bar für Sie?

Für mich ist sie ein SPIEGEL in dem jeder tief in sich hinein sehen kann und somit mit seinem Innersten konfrontiert wird.  Sie verstärkt Emotionen und lässt unterdrückte Wünsche, Gedanken, Ängste hoch kommen.  Die Bar ist ein transzendenter Bereich eine Art Tür.  Alle Gäste haben die Möglichkeit durch diese hindurch zu gehen, um „zu erkennen, wie sie erkannt sind“.  Eine Konfrontation mit dem was sie „menschlich“ macht und ihrer Einstellung dazu.

Sie sind nicht nur Darstellerin, sondern auch ausführende Produzentin und Herstellungsleiterin, sowie für den Bereich Verleih und Pressearbeit zuständig. Wie meistern Sie diese Mehrfachfunktionen?

Wie das funktioniert kann ich auch nicht genau sagen. Ich denke, wenn man das,  was man tut mit ganzem Herzen und mit voller Freude tut,  dann ist mehr möglich als man sich vielleicht zutraut. Was definitiv zu kurz kam, war der Schlaf. Aber das war nicht weiter schlimm. Es gab immer genügend RedBull und Kaffee. Ein weiterer positiver Aspekt ist sicherlich auch das Filmteam, das aus wenigen, sehr kompetenten Leuten bestand und somit ein ruhiges, schnelles und effektives Drehen möglich war. Jedenfalls kann ich behaupten, dass die Vorbereitungs- und Drehzeit von ILLUSION sehr schön und lustig war, auch wenn es während der Hallendrehs im Juni mit 4 Grad ungewöhnlich kalt war. Sicherlich war es sehr stressig, seine Rolle zu spielen und gleichzeitig für die Drehorte, die logistische Einteilung der Crew und des ganzen Drehplanes, sowie für das Wohl der anderen Schauspieler verantwortlich zu sein. Aber wie man sieht, hat es wunderbar geklappt ohne dass die Stimmung am Set oder der Dreh an sich darunter gelitten hat.

INTERVIEW WOLFGANG SEIDENBERG (Rolle: THEO)

Erzählen Sie etwas über Ihre Rolle.

Als Kind wollte ich Pfarrer werden und war lange in der evangelischen Kirche aktiv. Dann kam die Krise mit Gott, – obwohl ich ihn mir nie als Harley – Biker vorgestellt habe – , und die Krise mit der Institution, die bis heute anhält. Theodor lebt für mich seinerseits in einer Dauer-Krise mit Gott, seinem Beruf, seiner Frau, seiner Sexualität, seinem Alter, steht diesem Zustand aber sprachlos und mit wenig Bewusstsein gegenüber.

Wie war die Zusammenarbeit mit Roland Reber und dem Team von wtp mit ihrer speziellen Arbeitsweise? Sie haben ja bereits bei „Mein Traum“ mitgespielt. Gab es  Unterschiede?

Die Weiterentwicklung des Stoffes vom ersten Treffen bis zum letzten Drehtag ohne detaillierte Vorgaben ist ein sehr spannender Prozess. Zumal man spürt, dass Roland durchaus eine Vision des Ganzen hat. „Mein Traum“ war ja die Adaption eines Theaterstückes von Roland und lag als Drehbuch vor Drehbeginn vor, obwohl auch hier der Freiraum größer war als bei den meisten anderen Projekten.

Gab es für Sie schwierige Szenen?

Die Szenen in der Kneipe, in der ich – wie meine Figur – nicht wusste, was das alles zu bedeuten hat. Die Visionen, die Bilder hinter dem Geplauder der Worte, haben wir ja erst hinterher gedreht.

INTERVIEW MIT ANDREAS PEGLER (Rolle: ULI)

Wie waren die Dreharbeiten für Sie?

Haben riesig Spaß gemacht. Ich war schwer beeindruckt von der Leistung der Crew, angefangen bei Roland und Mira, aber ebenso von allen anderen, die sich meistens wortlos zu verständigen schienen. Und die Kollegen vor der Kamera waren ebenfalls Klasse, professionell und unprätentiös. Trotz nicht immer leichten Bedingungen (nahezu textilfreie Nachtdrehs bei 4 Grad Celsius in einer abgewrackten Fabrikhalle) nicht ein böses Wort, niemand schien genervt zu sein, und falls doch mal, dann ließen er oder sie es sich nicht anmerken. Eine ganz besondere Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Erzählen Sie etwas über Ihre Rolle. Gibt es Parallelen zum eigenen Leben?

Das Offensichtliche: Uli ist ein jämmerlicher Typ, den niemand – schon gar keine Frau – auch nur, wie man so schön sagt, mit dem Arsch anschaut. In seiner Vision tun sie genau das. Parallelen? Habe noch nie eine Rolle gespielt, in der ich nicht zahllose Parallelen zum eigenen Leben entdeckt hätte. Es waren immer Primaten der Gattung homo sapiens, die atmeten, aßen, tranken, hungerten, dürsteten, verdauten, kackten, liebten, hassten, bedauerten, verachteten, bewunderten, verließen, verlassen wurden, etc. , lebten und starben. Ach ja, ich bin direkt am Trainingsgelände des FC Bayern München aufgewachsen und daher ganz automatisch ein Roter. Genau wie Uli, den ich spiele. Aber Uli ist ja gar kein Bayern-Fan, das ist er nur in der Projektion seiner Frau. Wenn ich das richtig verstanden habe.

Gibt es eine Anekdote vom Dreh?

Vielleicht keine Anekdote, aber eine Situation, die, wie ich finde, einiges über die Art erzählt, wie Roland seine Szenen entwickelt, seine Szenen sich entwickeln lässt:

Er fragte mich an meinem ersten Drehtag, ob ich Gesänge von Fußballfans kennen würde. Ich meinte, nein, nicht wirklich. Aber könne er sich an eine Szene während der Fußball-Europameisterschaft  2012 erinnern, als Irland hoffnungslos 0:4 gegen Spanien zurück lag und auf einmal aus tausenden irischen Kehlen ein ‚Schlachtgesang‘ durchs Stadion hallte? Nichts von der Art: ‚Hi ha ho, Dortmund ist ko‘, oder ‚Zieht den Bayern die Lederhosen aus‘, sondern der Refrain eines wunderschönen, todtraurigen irischen Liedes, ‚The Fields of Athenry‘.  15, 20 Minuten lang wurde das Spiel zur Nebensache, und der Rasen im Stadion von Danzig wurde zu den‘ Fields of Athenry, where once we watched the small free birds fly. Our love was on the wing, We had dreams and songs to sing, Now it’s lonely on the Fields of Athenry.‘  Ja, sagte Roland, er erinnere sich. Und ich solle dieses Lied am Ende der Szene singen. Und so kam es, dass ich, nach einer Sequenz des Aneinander-vorbei-Redens zwischen mir, Uli, und meiner Filmfrau Maja, allein im Bayern-Trikot im Badezimmer sitze und ‚The Fields of Athenry‘ vor mich hin brumme. Und verdammt noch mal, ich hatte dabei dieses unglaublich befriedigende Gefühl, das man in diesem Beruf manchmal hat: Weiß der Himmel wieso, aber es stimmt. Es stimmt hundertpro! Wehe, liebe Mira, wehe, wehe diese Szene fällt dem Schnitt zum Opfer.

INTERVIEW MIT CHRISTOPH BAUMANN (Rolle: CHRISTIAN)

Erzählen Sie etwas über Ihre Rolle. Gibt es Parallelen zum eigenen Leben?

Auf jeden Fall! Ich denke aber, dass Christian Parallelen zu vielen Menschen im neuen Jahrtausend hat. Zu allen, deren Smartphone mehr als ein treuer Begleiter – ein treuer Freund geworden ist. Zu allen, die keine viertel Stunde auskommen können, ohne einen Blick auf Emails oder Facebook zu werfen. Die denken, ständig erreichbar zu sein, sei ein Vorteil und ein leerer Akku eine Katastrophe. Ich denke, Christian ist einfach eine extrem moderne und aktuelle Figur. Jeder, der ihn sieht, wird einen Teil von sich wiedererkennen – und sei es nur, wenn er in einer Servicewarteschleife hängt!

Gibt es eine Anekdote vom Dreh?

Insgesamt waren die „Oramus“-Dreharbeiten ein Highlight. Beim „Teppichgesang“ wurden acht Schauspieler auf Mira und ihre Crew losgelassen – mit Gesangs- und Bewegungschoreographie und allem drum und dran. Da war es klar, dass es nicht ganz unchaotisch zugehen konnte: CD Spieler mussten zigmal umgestellt werden, Claire durfte Takte klatschen – insgesamt hatte es auch ein bisschen die Anmutung eines großen Kindergeburtstages.

INTERVIEW MIT UTE MEISENHEIMER (Rolle: MAJA)

Erzähle etwas über deine Rolle. Gibt es Parallelen zum eigenen Leben?

Das reale Leben meiner Rolle, Maja, hat erst Mal keine parallelen zu meinem Leben. Maja ist verheiratet mit einem verschlossenen, arbeitslosen Mann, betreibt eine Jugendherberge und geht anscheinend nicht viel unter Menschen. In der Kneipe versucht sie durch das Erzählen von blöden Witzen in Kontakt zu treten, traurig und peinlich gelingt es ihr nicht. Der idiotische Versuch Beliebtheit zu erhaschen in dem man vorgibt jemand Anderer zu sein. Das ist etwas mit dem ich auch lange gekämpft habe. Da ich die Rolle spiele, muss sie ja irgendwo in mir zu finden gewesen sein.

Gab es für Dich schwierige Szenen?

Schwierig finde ich die Stunden vorher, Roland verrät ja selten was er vorhat. Ich bin dann aufgeregt, übe immer wieder den Text, denke über mögliche Kostüme nach, ohne die Szenerie zu kennen in der es gedreht werden soll, werde immer ungeduldiger, Roland lacht dann nur und geht erst mal noch eine rauchen. Wenn es dann los geht sagt er zwei, drei Sätze und alles ist klar. Immer wieder ein kleines – großes Wunder für mich.

INTERVIEW MIT CLAIRE PLAUT (Rolle: BARDAME)

 Erzählen sie etwas über Ihre Rolle. Gibt es Parallelen zum eigenen Leben?

Die „Barfrau“ ist für mich keine reale Figur, sie ist ein Bild dafür, was in der Kneipe in den Gästen vorgeht. In ihren Liedern beschreibt sie die Kernfragen und die Ist-Situationen, in ihren wahnsinnigen Momenten ist sie ein Bild für den inneren Aufruhr, der in den Figuren passiert. Sie stellt das dar, was aufgewühlt wird, wenn wir uns dem zuwenden, was im Alltag oft hinter der Oberfläche, hinter der Rolle, die wir in unserem Leben einnehmen, verschlossen bleibt. Wenn wir uns dem zuwenden, was unter der Oberfläche brodelt, treten die verschiedensten Dinge zu Tage, schöne und hässliche, aber doch echte und ursprüngliche. Da ich für mein Leben gern singe, freue ich mich, dass das Singen Teil meiner Rolle geworden ist und ich einige der Lieder, die Antje Nikola Mönning für diesen Film geschrieben hat, singen konnte und auch die Momente des Wahnsinns hat es in meinem Leben sicher schon gegeben.

Was bedeutet die Kneipe für sie?

Die Kneipe ist für mich ein Raum jenseits des Alltags, vielleicht sogar jenseits von Raum und Zeit, in dem nur das Jetzt zählt. Sie ist dadurch ein freier Raum, in dem alles möglich ist, der Platz für das Innerste der Gäste schafft. Im Zusammentreffen der verschiedenen Protagonisten, offenbaren sich deren Sehnsüchte Ängste und Wünsche, die sich dann in den „Illusionen“ Bahn brechen.

INTERVIEW MIT THOMAS KOLLHOFF (Rolle: DIETER)

Erzählen sie etwas über ihre Rolle. Gibt es Parallelen zum eigenen Leben?

Na ja, über meine „Leichen“ im Keller rede ich hier lieber nicht. Aber Fragen, die man im Leben nicht beantwortet, werden immer wieder und immer vehementer erneut gestellt. Bis man sie beantwortet oder andere für einen antworten.

Wie war die Zusammenarbeit mit Roland Reber und dem Team von wtp mit ihrer speziellen Arbeitsweise?

Das Drehbuch entsteht während der Arbeit. Auch da hat man wie beim „Arbeits“ Titel des Filmes „Illusion“ so seine Vorstellungen und Ängste und dann wird es ganz anders.Das Team ist sehr klein und familiär, dadurch wird schnell, flexibel und unkompliziert entschieden und gearbeitet. Da werden Dinge plötzlich möglich, an die man nicht gedacht hat und die bei anderen Produktionen Tage Vorlauf brauchen und die Leute wachsen über sich hinaus. Ohne Förderung und fremde Produzenten zu arbeiten macht sehr frei!

 Gibt es eine Anekdote vom Dreh?

Ja ein Tag war komisch. Erst haben wir mit alle Mann/Frau eine riesige, wirklich riesige Halle gefegt in der gedreht werden sollte, weil der Vermieter das nicht erledigt hatte, dann zogen wir schwarze Kutten an und drehten die „Choral“ Szene. Ich kam mir an diesem Tag eher wie ein Mönch vor als wie ein Schauspieler. „Ora et Labora“ Hatte beides was Meditatives.

INTERVIEW STEFFEN NEDER (Bild- und Lichtgestaltung)

Wie sah Ihre Lichtgestaltung bei diesem Film aus?

Was das Licht betrifft ist es genauso wie die Geschichte bei diesem Film. Es läuft in drei Ebenen ab. In der Realität haben wir versucht, es normal aussehen zu lassen, als natürliche Beleuchtung. In der Bar wurde es fetziger, bunter und lauter, wie es im Nachtleben ja auch ist. Man sieht auch eine Bühne, Showlicht. Dann, bei der dritten Ebene, den Illusionen, muss man dazu sagen, dass wir in einer alten Ziegelei gedreht haben mit schönen, großen, weiten, staubigen Wegen. Das ist schwieriger zu gestalten, bzw schön aussehen zu lassen, weil man unglaublich weite Wege gehen muss. Ich denke aber, das ist uns ganz gut gelungen. Dank guter Mitarbeit innerhalb der Technik und den anderen Abteilungen hat es wieder gut funktioniert. Es waren sauschwere Tage dabei. Aber ich denke, wir haben das gut gemacht. Auch was den Aufbau betrifft. Da die Geschichte nicht von Anfang an klar war, entwickelte sich manchmal auch der Look und das richtig Konkrete erst kurz vor der Szene. Natürlich habe ich auch Anhaltspunkte, an die ich mich halte, und entwickle dann kurz vorm Einschlafen oder in der Nacht was. Dann wache ich früh auf und denke:“ ja, so könnte man das machen, so sieht es bestimmt geil aus.“ Der letzte Schliff entsteht dann gemeinsam. Das finde ich auch schön. Ich hoffe es ist auch so rübergekommen, dass ich immer bereit bin, Vorschläge, egal welcher Art, anzunehmen oder zumindest auszuprobieren und dann mit allen Beteiligten das Beste und Schönste draus zu machen.

Filmausschnitt / Musik-Video Clip: GOTT

Filmausschnitt / Musik-Video Clip: VERBORGEN

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Musik-Video Clip: HEUT‘ NACHT

Videoclip ORAMUS TE

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