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Presseartikel | Kritiken - 'Dark Side'

The Statesman, Indien: Talent & The Self: Mira Gittner

The Statesman, Indien: Talent & The Self: Mira Gittner

„Während des gerade zu Ende gegangenen Kalkutta Film Festivals entdeckte Romain Maitra eine unglaubliche Schauspielerin in der winzigen Mira Gittner aus München.

Wenn Sie Rebers neuen Film The Dark Side of our Inner Space, der auf dem Kalkutta Film Festival gezeigt wurde, gesehen hätten, hätten Sie sich der seltsam scharfen Kante des schauspielerischen Talents von Mira Gittner nicht entziehen können. Sie hätten rückblickend den dunklen Schrei in ihrem Gesicht gefühlt, als ob sie ihre Zähne in den Wurm im Apfel unserer Sehnsüchte gerammt hätte. Wir sahen sie sich den rohen Fasern unserer psychologischen Verfassungen aussetzen, um die verborgenen Inhalte der Hüllen, die wir sind, anzustarren, beinahe mit der Intensität eines Klaus Kinski in Aguirre, der Zorn Gottes ...

Und unter all ihren Arbeiten ist es besonders die eine, die für lange Zeit im Gedächtnis bleibt, nämlich ihr seelen-suchendes Schauspiel in The Dark Side of our Inner Space, wenn wir das Licht auf ihren durchdringenden und zeitlosen Blick fallen sehen, wenn sie ausstösst: Wo beginnt es? ...“

(R. Maitra,, Star File: Talent & The Self: Mira Gittner, The Statesman, Indien 2003)

Gordon Weaver, Filmpublizist & Academymitglied, Hollywood

Gordon Weaver, Filmpublizist & Academymitglied, Hollywood

The Dark Side of our Inner Space ist ein Werk eines wahren Poeten. ...Als ich den Film zu Ende sah, hatte ich dasselbe Gefühl von erfreulicher Befriedigung, das ich nur bei seltenen Gelegenheiten gehabt hatte, wenn ich priviligiert war, grossartige Weltklasse-Darsteller auf der Opernbühne zu sehen und hören oder talentierte Musiker, die in perfekter Harmonie unter der Leitung eines brillianten Dirigenten auf der Bühne eines Symphoniekonzerts spielen. ...

„Jessie ist in ihre Nacktheit gekleidet wie in ein Gewand aus Beton. Je weniger sie anhat, umso mehr bedeckt sie die Armut ihres Seins ... Wenn wir die eingesperrten Gedanken – diese Krebsgeschwüre aufgestauter Fantasien  - aus dem Kerker unserer Seele befreien, fließt der Eiter vielleicht ab, der unsere Sehnsucht ertränkt, in dem Gift des nicht gelebten Lebens ... vielleicht sind wir alle Figuren, die vor Spiegeln stehen und uns nur selbst sehen, in unserer Verlassenheit ... so wahr wie jede Lüge.“

Dies sind die Worte eines Poeten, eines sehr begnadeten Poeten. ... Das Schauspiel, als Ensembleleistung und als individuelle Darstellung, ist erste Klasse von Anfang bis Ende. Die Regie ist knackig und im Gesamten bewegt sich die Geschichte in einem Tempo, das selten verzögert und immer mein Interesse hielt. Das oft strenge Licht und die nahgehende und persönliche Kameraführung haben mich nicht nur in einem Zustand von aufgeregter Spannung gehalten, sondern auch in den Film hineingezogen, so als wäre ich die Kamera. Der Schnitt war wunderschön, ohne Zuflucht zu Spielereien zu suchen ... Ganz einfach, The Dark Side of our Inner Space ist eine tolle filmische Leistung.“

(Gordon Weaver, Filmpublizist und Mitglied der Academy, Hollywood)

Dietmar Wladek, Journalist

Dietmar Wladek, Journalist

„Bin sehr von Ihrem Film beeindruckt, da sowohl durch die Regiearbeit, als auch durch die schauspielerische Leistungen im Betrachter das Gefühl entsteht, Teil dieses Spiels zu sein.

Letztlich ist es meiner Meinung nach gelungen, dem Zuschauer schon fast beängstigend realitätsnah zu offenbaren, wie innerhalb einer kleinen Gruppe von Menschen der Kampf um die Macht der intimsten Wünsche und Gefühle vorangetrieben wird, ohne hierbei Rücksicht auf persönliche Bindungen zu nehmen.

Es handelt sich bei diesem Film um etwas ganz Wertvolles in einem noch nicht entdeckten Genre neuer deutscher Kinokultur.“

(Dietmar Wladek, Journalist)

Shamshad Ali, Daily Bulletin, Kalkutta Film Festival, 2003

Shamshad Ali, Daily Bulletin, Kalkutta Film Festival, 2003

„ Alle seine Filme sind die Suche nach dem Leben, die Identität und dem Selbst. Die Philosophie ist in seine Filme übersetzt. Roland Reber bedauerte den Mangel an Eifer innerhalb der deutschen Jugend, sich an den Sinn des Lebens zu wagen. Oberflächlichkeit und Künstelei lenken sie mehr als die Wahrheit. Sie sind verlorene Seelen im Spass- und Unterhaltungsdschungel der heutigen sogenannten entwickelten Zivilisation. Die meisten haben keine Antworten, sie haben ja nicht einmal mehr Fragen. Sie führen ihr Leben im Labyrinth der puren Unterhaltung, ohne jegliche Teilnahme und Verständnis über das Leben. An diesem Punkt schlagen Reber`s Filme zu und erhellen die dunkle Seite unserer inneren Seele.“

(Shamshad Ali, Daily Bulletin, Kalkutta Film Festival, 2003)

El Diari del Festival, SITGES Festival Int. de Cinema 2004

El Diari del Festival, SITGES Festival Int. de Cinema 2004

„ein kurioser deutscher Film, der mit der Realität und der Täuschung spielt und der in Sitges 04 innerhalb der Sektion „Europa Imaginaria“ vorgestellt wird. ...“

( El Diari del Festival, SITGES Festival Internacional de Cinema 2004)