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Was ist Spiel? Was ist Realität?

Wo hört das eine auf und wo beginnt das andere?

 

In einer ehemaligen abgeriegelten Militärkaserne spielen fünf Personen das „Grosse Spiel“, ein Spiel ohne Grenzen. Was als harmloses Spiel beginnt endet in einer Tragödie. Eine Metapher auf das Grosse Spiel, das wir Leben nennen.


Inhalt

Inhalt

Tragödie

Tanja, Jessie, Anna, Markus und Kai erfahren von einem Spiel, das innerhalb einer abgeriegelten ehemaligen Militärkaserne stattfinden soll – abseits jeglicher gesellschaftlicher Normen und Grenzen. Sie bewerben sich. Und das „Große Spiel“ beginnt: „Solange ihr draußen gewesen seid, musstet ihr euch den gesellschaftlichen Regeln beugen. Hier, in der Kaserne der Freiheit, gibt es keine Regeln.“
Auf der Suche nach dem „Großen Spiel“ verstricken sie sich immer mehr in ihre eigenen zwischenmenschlichen Spiele und werden langsam in die hinterhältige Nische ihrer „inneren Räume“ gezogen. Was ist Spiel? Was ist Realität? Wo sind die Grenzen? Wo beginnt das eine und wo hört das Andere auf?


Was als Harmloses Spiel beginnt, endet in einer Tragödie.
Eine Metapher auf das „Große Spiel“, das wir Leben nennen. Eine Studie über die dunklen Seiten unserer Seele.

 

„Ich will die dunklen Seiten erleben, die in uns Menschen sind, denn diese dunklen Orte sind lebendig, sie sind Leben.“

Was ist Realität? Was ist Spiel? Wo sind die Grenzen? Wann geht das eine in das andere über? Was bin ich? Bin ich - oder „mache“ ich so als sei ich? Lebe ich oder die „mache“ ich Leben und merke dabei nicht den Unterschied?

Tanja (Mira Gittner), Jessie (Marina Anna Eich), Anna (Sabine Krappweis), Marcus (Christoph Baumann) und Kai (Manfred Gebauer) begeben sich in eine abgeriegelte ehemalige Militärkaserne, um das „Grosse Spiel“ zu spielen - ein Spiel abseits jeglicher gesellschaftlicher Normen und Grenzen.

 

„Solange ihr draussen gewesen seid, musstet ihr euch den gesellschaftlichen Regeln beugen. Hier, in der Kaserne der Freiheit, gibt es keine Regeln. Wenn ihr welche braucht, dann schafft sie euch.“

 

Jeder der Protagonisten hat sein eigenes Spiel, seine eigene Variante, um Vorteil über die anderen zu bekommen: Jessie versucht es über die sexuelle Verführung, Anna über Machtausübung, Marcus durch Regelwerke, die er erlässt, Tanja, indem sie sich aus allem raushält. Kai ist das schwächste Glied in der Gruppe und er wird jedermanns Opfer.

Auf der Suche nach dem „Grossen Spiel“ verstricken sie sich immer mehr in ihre eigenen zwischenmenschlichen Spiele und werden langsam in die hinterhältige Nische ihrer „inneren Räume“ gezogen. Was als harmloses Spiel beginnt, endet in einer allzu realen Tragödie.

 

The Dark Side of our Inner Space ist eine Metapher auf das „Grosse Spiel“, das wir Leben nennen. Eine Studie über die dunklen Seite unserer Seele.

 

Er: „Ich habe ihnen keine Regeln gegeben. Sie konnten sich selber welche schaffen. Sie hätten sich eine so schöne, erlebnisreiche, lustvolle Zeit bereiten können. Aber sie haben Streit, Intrigen und zuletzt den Tod gewählt.“

 

Tanja:  „Wo beginnt es?

Beginnt das Große Spiel schon mit unserer Geburt

und wir realisieren es einfach nur nicht?

Wir unterteilen das Leben in: richtig, real, Traum, Spiel.

Doch wo endet das eine? Und wo beginnt das andere?

Du wurdest nicht gefragt ob du teilnehmen möchtest an dem Spiel, das man

Leben nennt.

Vielleicht war das Spiel schon vor dir da.

Und vielleicht geht es nach dem  Tod weiter.

Wo ist der Anfang?

Wo ist das Ende?

Und wo - der Sieger?“

Schauspieler

Schauspieler

 

Tanja Mira Gittner
Jessie Marina Anna Eich
Anna Sabine Krappweis
Marcus Christoph Baumann
Kai                                         .
Manfred Gebauer

Stab

Stab

Tragödie
118 min, 2003, 35mm, Farbe, in deutsch


locations:    Landsberg/Lech, München
world sales: wtp international GmbH, München

Regie Roland Reber
Buch Roland Reber
Produzenten Patricia Koch
Musik Wolfgang Edelmayer
Kamera Roland Reber, Mira Gittner, Christoph Baumann
Schnitt/visual effects               .
Mira Gittner
Produktionsleitung Ute Meisenheimer

Eine Metapher auf das „Grosse Spiel“, das wir Leben nennen

Eine Metapher auf das „Grosse Spiel“, das wir Leben nennen

Willkommen in der Kaserne, die man Freiheit nennt

Willkommen in der Kaserne, die man Freiheit nennt

“Willkommen in der Kaserne, die man Freiheit nennt.

Viele haben sich beworben, ihr wurdet ausgewählt.

Ausgewählt für das “Große Spiel”.

Seit ihr geboren wurdet hat man euch in ein Korsett

aus Regeln gezwängt. Man hat euch gebogen,

gepresst, geformt. Solange ihr draussen gewesen seid,

musstet ihr euch den gesellschaftlichen Regeln beugen.

Hier, in der Kaserne der Freiheit, gibt es keine Regeln.

Wenn ihr welche braucht, dann schafft sie euch.

Was ist das “Grosse Spiel”? Wie nimmt man daran teil?

Das sind Fragen, die ich euch nicht beantworten werde.

Sucht die Tür. Findet den Zugang.

Überhaupt, “suchen” ist ein wichtiges Wort im Leben ...

Ich wünsche euch eine erfolgreiche Suche.

Und ich hoffe, dass ihr am Ende das “Grosse Spiel”

erreichen werdet.

Viel Glück.”

Pressenotiz

Pressenotiz

PRESSENOTIZ

- Verlorene Seelen im Spass- und Unterhaltungsdschungel der heutigen sogenannten entwickelten Zivilisation, ohne jegliche Teilnahme und Verständnis über das Leben und das Selbst -

Die Grundidee des Filmes war, eine Gruppe junger Menschen aus unserer Spiele- und Fungesellschaft in ein abgeschottetes Umfeld zu bringen. In dieser Isolation sollte dann, ohne störende Einflüsse der Gesellschaft das “Große Spiel” stattfinden,

ohne Regeln, ohne Ablenkung durch äussere Reize und ohne Vorgabe, was das “Grosse Spiel” sein könnte.

Ganz auf sich alleine gestellt sollten die einzelnen Figuren auf verschiedene Weise versuchen, herauszufinden: Was ist Spiel? Was ist Realität? Wo sind die Grenzen? Wer bin ich, wenn ich nicht an äussere Zwänge und die Spiele der Gesellschaft gebunden bin? Bin ich überhaupt fähig ohne Struktur und Vorgaben zu existieren? Was soll ich bloss mit mir anfangen?

Dieser Film gibt keine Antworten, er stellt Fragen.

Die meisten haben keine Antworten, sie haben ja noch nicht einmal mehr Fragen.

The Dark Side of our Inner Space hatte Welturaufführung beim 9. Calcutta International Filmfestival im November 2003 in Indien und wurde auch bei anderen Filmfestivals von Presse, Fachpublikum und Kinogängern begeistert aufgenommen.