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Inhalt

Inhalt

Der MANN (Wolfgang Seidenberg) flieht vor den ewigen Wiederholungen seines Lebens. Vor den Erwartungen seines Umfeldes, vor der aufgezwungenen Verantwortung seines normierten Lebens, vor den Zwängen und Situationen, die er selbst geschaffen hat. Auf einem stillgelegten Fabrikgelände trifft er auf GODOT (Mira Gittner), die es sich in einem alten Wohnmobil häuslich gemacht hat und ihre Zeit damit verbringt, auf einer Trauminsel (ein Gummiboot mit aufblasbarer Palme) treibend, die Abwässerkanäle und Müllhalden der Stadt nach Zeichen menschlicher Existenz zu durchforschen.

GODOT: „Die verlassenen Dinge haben eine traurige Seele. Und ich mag traurige Seelen.“

Gemeinsam mit GODOT, listig und philosophisch wie Shakespeares Narren, versucht der MANN die Regeln menschlichen Seins im allgemeinen und des Zusammenseins der Geschlechter im besonderen zu ergründen, sucht das Ziel für die bislang planlose Flucht vor und zu sich selbst zu benennen. In einer gemeinsamen Reise durch die Nacht, den Abfall des Lebens und den Müll in seinem Kopf, kehrt der MANN sein Innerstes nach außen und lässt sein Leben Revue passieren. Aus dem Dunkel seiner Seele tauchen in Fetzen der Erinnerung aus Kindheit, Jugend und Erwachsensein die Figuren seines Lebens auf, bildlich umgesetzt als buntes Potpourri unserer Medienlandschaft, vom Stummfilm bis zur Talkshow, vom Computerspiel bis zum Bildungsfernsehen: seine FRAU (Marina Anna Eich), die ihm nur Vorwürfe macht, seine GELIEBTE (Sabrina Brencher), seine MUTTER (Barbara Schmidt), die ihn mit jammernden Vorhaltungen verfolgt, sein verstorbener VATER (Torsten Münchow), sein altdeutscher GROSSVATER (Wolfram Kunkel) und sein Witze erzählender FREUND. Sie alle lassen dem MANN nur einen Ausweg – die Auseinandersetzung mit sich.

Die wirren Gedanken des Mannes bieten den Stoff für ein Medien-Spektakel mit philosophischen Dialogen und phantastischen Szenenbildern, skurillen und grotesken Szenen, die Märchen verdrehen und politische Vergangenheit persiflieren, tragischen und grotesken Figuren wie den TALKMASTER (Antonio Exacoustos), der den MANN und den Zuschauer durch die Show des Lebens führt. In teils bedrückend realen, teils surrealen Bildern voller Komik zappt der MANN durch seine Gedanken wie durch die Programme unserer Medienlandschaft – die Show des Lebens, das Leben als Medienspektakel.

 

Schauspieler

Schauspieler

Wolfgang Seidenberg

Mann

Mira Gittner

Godot

Marina Anna Eich

Frau

Sabrina Brencher

Geliebte

Antonio Exacoustos

Talkmaster

Wolfram Kunkel

Großvater

Barbara Schmidt

Mutter

Sven Thiemann

Taxifahrer

Torsten Münchow

Vater

Charis Berger

Demonstrant

Patricia Koch

Bunny

Martina Schölzhorn

Bunny

Klaus Melzer

Gestalt aus dem Untergrund

Josef Sieber

Gestalt aus dem Untergrund

Rudolf Queisser

Gewinner

Anja Schönleben                    .

Prostituierte

 

Stab

Stab

Regie

Roland Reber

Buch

Roland Reber

Kamera

Jürgen Kendzior


Bene Zirnbauer


Mira Gittner

Licht

Martin Lippert


Christoph Baumann

Ton

Simon Maischberger

Maskenbild

Cäcilia Müther


Anja Neukert


Simone Neufischer

Schnitt

Mira Gittner

Musik

Wolfram Kunkel

Produzenten

Patricia Koch


Marina Anna Eich


Roland Reber

Herstellungsleitung

Marina Anna Eich

Produktionsleitung

Ute Meisenheimer

Produktionsassistenz

Claire Plaut

Produktion

wtp international GmbH

Catering

Charis Berger

Verleih / Pressearbeit              .

Marina Anna Eich